MOIN mitnanner!

Manche mögen mich noch aus meiner Zeit als Musiker kennen. Das ist nun aber auch schon einige Jahre her. Nach zwanzig Jahren Kneipenmusik seit 1993 war irgendwann die Luft raus. Und die Rolle als "Musikalischer Frührentner" gefällt mir eigentlich auch ganz gut. Die Auftritte muss ich mir irgendwie nicht mehr antun.

Für mich selbst mache ich aber noch Musik, wenn auch inzwischen weniger mit der Gitarre. Seit Februar 2025 bin ich nämlich stolzer Besitzer eines E-Drum-Sets. Macht echt Spaß und hält mich körperlich wie geistig fit. Wenn ich demnächst mal Zeit und Lust habe, mache ich vielleicht mal ein Video. Seid gespannt...

Diese Homepage betreibe ich eigentlich nur noch wegen der Domains, die ich nicht weggeben möchte. Nennt mich sentimental, aber so habt ihr wenigstens was zu Gucken.

In diesem Sinne: Viel Spaß

Euer Mic

Da war ich noch jung, schlank und längst nicht so grau... 

Über mich als Kneipenmusiker

Ballads On Tap – Lieder vom Fass

 

Fast 20 Jahre lang stand ich als Kneipenmusiker auf der Bühne. Am 17. März 1993, dem irischen Nationalfeiertag „St. Patrick’s Day“, war mein erster Auftritt im damaligen „Irish Pub“ im Carolinenhof Aurich. In den Folgejahren habe ich mir sicherlich mit meinen Auftritten im Nordwesten Deutschlands einen Namen gemacht. Aber vor einigen Jahren bin ich nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen meine „Karriere“ als Kneipen-Musiker an den Nagel zu hängen. Fast zwanzig Jahre müssen erst einmal reichen, irgendwie ist die Luft raus. Es wird also in nächster Zukunft keine Auftritte mehr von mir geben.

Als Sänger, der sich auf seiner Gitarre begleitet, war ich seit Dezember 2002 wieder mit einem erweiterten Soloprogramm unterwegs, nachdem die jahrelang erfolgreiche Zwei-Mann-Formation „Ballads On Tap” (mit dem begnadeten Saiten-Virtuosen „Moppel“ Kinze an der Bouzouki) in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst wurde. Schade eigentlich.

Der Name Ballads On Tap jedoch blieb als Untertitel weiterhin bestehen, denn wie ließe sich die Auswahl an Liedern, die in jedem Pub gerne gehört werden wohl besser beschreiben als mit dem Wortspiel ”Lieder vom Fass”. Nach diesem Motto der “frisch gezapften Lieder” bestand das mehr als abendfüllende Programm überwiegend aus irischen und schottischen Folksongs, die sowohl beschauliche Balladen als auch mitreißende Kneipenlieder umfassten. Doch gab es auch stets Ausflüge in ganz andere Stilrichtungen wie Rock, Pop oder Oldies. Zudem war jeder Auftritt zu 100 Prozent Live: auf Effekte und andere Hilfsmittel wurde immer bewusst verzichtet.

Das halte ich ich auch heute noch so, jedoch nur bei mir Zuhause. Auftritte wird’s wohl nicht mehr geben. Für alle, die diesen immer noch hinterhertrauern gibt es unter Bilder aber ein paar Erinnerungen.